Bummvoll Brothers CD Präsentation
Die Boys von den Bros. präsentieren Ihr Debutalbum "Rap & Breakfast" zusammen mit Ihren Friends. Eintritt normal kostet 4 Euro, mit CD 9 Euro.
Bummvoll & Friends
myspace.com/bummvoll
Tonwertkorrektur
myspace.com/tonwertkorrektur
Im Anschluss Aftershowparty mit Defneetiv an den Plattentellern.
Ausstellung: Simon Kettenberger - Nägel mit Köpfen
Klassik meets Jazz
An diesem höchst offiziellen Abend werden Sie aus dem Staunen nicht mehr rauskommen.
Erfolgreiche und äußerst talentierte Musiker bringen ihr Können in den Bereichen Klassik und Jazz zum Besten.
"Quetsch" von Kai Wangler (Akkordeon)
Katharina Jäckle (Chello)
Dreiviertel Vier (Jazz)
Ausstellung: Johannes Kettenberger mit:
ULTRA - REALISTISCHE RAUMWELTEN
Schachthouse Vol. III
Elektronische Tanzmusik stilvoll umgesetzt von:
Andi Malanders
myspace.com/monsieursmart
Herrcooless
Peng!
myspace.com/florianhirnreit
Maximal minimal, verdreht grooviger minimal House im DJ-Team.
Ausstellung: Rainer Zufall und Volker Racho
Rockabilly
Ab in die Lederjacke, ne Tolle formen, und mit dem Schlitten zum Schlachtof.
The Rocket Apes
myspace.com/rocketapes
Grave Stompers
myspace.com/gravestompers
Pot Belly
myspace.com/potbelly
Ausstellung: René Golker
Sukumix
Startschuss ist der – wie soll es auch anders sein – allseits bekannte, geliebte und legendäre SUKUMIX.
Diesmal mit:
- Kunst ist schwer erziehbar
- Mr. Kanister
- Roadkill Dolls
- Takeshi M.
- The Freaks
Eintritt: 5 Euro
Schandmaul
Was, Schandmaul??

Ja, es ist wahr! Schandmaul geben am Samstag den 07.02.2009 bei uns im alten Schlachthof ein Benefizkonzert um das Weiterleben des CD- / Plattenladens
SOUND-MUSIKSTORE zu sichern.
DAS KONZERT IST BEREITS RESTLOS AUSVERKAUFT.
Wer keine Karte hat, hat leider auch absolut keine Chance das Konzert zu besuchen.
Sorry.
Einlass ist um 19:00 Uhr
Beginn gegen 20:00 Uhr
Liebe Grüße,
die Subkultivierer
Phono Boy
Dear Friends,
Am Donnerstag den 15.01.2009 gibt es Unglaubliches! Ihr seid alle herzlich eingeladen zu einem KOSTENLOSEM Konzert der Band "Phonoboy" zu kommen, die nun auch nicht mehr ganz unbekannt ist.
www.phonoboy.de
www.myspace.com/phonoboy
Das ganze wird von einem Filmteam begleitet und ist bereits am Freitag den 16.01.09 von 15:00 - 16:00 Uhr bei Südwild im Bayerischen Fernsehen zu sehen. Es gibt Freibier und Freipizza (solang der Vorrat reicht ;-)).
Der Grund warum wir dieses Konzert veranstalten ist mit unter die drohenden Schließung des Plattenladens Sound aus Fürstenfeldbruck (www.sound-ffb.de).
Und hier nochmal die Facts:
Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Wo: Alter Schlachthof FFB
Auf der Lände 7
82256 Fürstenfeldbruck
www.subkultur-ffb.de
Kosten: nicht einen Pfifferling :-)
Extras: Freibier und Freipizza solang der Vorrat reicht
Erscheinen sie sonst weinen sie!
Viele Grüße
Pause
Ganz Subkultur bedankt sich für ein hervorragendes, schönes und dank Euch allen gut besuchtes Subkultur Open-Air / Festival.
Die Aufräumarbeiten sind so gut wie erledigt und wir werden alle viel Schlaf nachholen müssen.
Wir freuen uns auf den Herbst, denn es wird erst ab Anfang Oktober wieder bei uns im schönen alten Schlachthof weitergehen.
LOVE
subkultur
Es gibt Pop.
MyTry
(Fürstenfeldbruck)
Was entsteht eigentlich wenn man alltäglichen RadioRock mit melodischen Popmelodien mischt, eine Prise gut verzerrter Gitarrenriffs dazugibt, dies alles mit einem soliden Bass- und druckvollem Schlagzeugsound erhitzt und es letztendlich mit einer ‘80-Jahre Synthesizer Garnitur serviert? Genau diese Frage stellten sich auch die 3 Bandmitglieder von MyTry, Matthias Grundei (Bass, Vocals), Florian Grundei (Gitarre, Vocals) und Till Diesing (Drums).
Marvpaul (Fürstenfeldbruck)
Die vier Jungs aus Germering und Puchheim haben sich vor gut drei Jahren auf eine gemeinsame musikalische Reise begeben. Der Stil änderte sich mehrmals, doch sind sie nun bei der richtigen Station ausgestiegen. Hätte die Reise vor 20 Jahren 800km nördlich im kreativen Keim des deutschen Pops begonnen, würde man ihre Musik wohl als "Hamburger Schule" bezeichnen. Doch so öffnen sie nun die Schublade und legen sich selbst als gepflegte deutsche Indie-Pop-Rocker hinein. Sensible Texte, aus dem Alltag gegriffen, nicht pseudopoetisch, nicht plump und immer ehrlich. Musikalisch sind sie inspiriert von "Wir sind Helden", "Gisbert zu Knyphausen" und "God is an Astronaut". Es ist kein Gitarren-Rock - so viel steht fest. Doch hört man in einigen Liedern die Affinität des Leadsängers und Gitarristen zum Britischen Pop und so wird die Welt um das ein oder andere eingängige Riff reicher. Anders als viele Bands verzichten Marvpaul jedoch auf ewiges "Akkord Geschmetter" und begeistern ihre Fans mit ausgefeilter, anspruchsvoller Musik und intelligenten Texten.
Lilabungalow
(Erfurt)
Treibenden Electrofunk im nächsten Song mit zuckesüßem Pop kontrastieren. Jazzthemen auf Synthesizerbasslines treffen lassen. Drums knochentrocken zocken lassen. Sich nen Dreck scheren. Hooks singen, die sich auch so nennen dürfen. das unglaubliche Spektrum von Patrick Foellmers Stimme hält Arrangements zusammen, die leben, die atmen. Bewohnt von Schlagzeug, Laptop, Bass und Bläsern ist der LILA BUNGALOW Zuhause und Spielwiese, Kaminzimmer, Küche, Salon und Vorgarten für unglaubliche Musik.
Ausstellung: Markus Heinrich
Einlass um 20:30, Beginn um 21.00
Eintritt 4 Euro, Mitglieder frei.
Subkultur Open Air

29.| Tim und Struppis Glatze | Sutcliffe | Tubbe | Dobré | Angela Aux | Orange Fizz | Kareem El Morr (DJ)
30.| Miss Mango | A Home. A Heart. Whatever | Edgar Wasser | Been Obscene | Tonwertkorrektur | Uh Oh | Eve Massacre (DJ)
Angela Aux musste aus gesundheitlichen Gründen leider absagen! Wir versuchen, einen Ersatz zu finden!

Nürnberg
Nach einem langen Ritt quer durch die Prärie. Mit wüstentrockener Kehle in einem texanischen Saloon. Am Tresen sitzt Ennio Morricone. Plötzlich das hohle Klopfen staubiger Stiefel und ein Pferdewiehern. Quentin Tarantino breitbeint lässig durch die Schwingtür. Eine pedal steel jault auf. Orgel und Bass stimmen ein, während Schlagzeug und Twang-Gitarre den düsteren Countryrock vorwärts treiben. Auf der Bühne fünf coole Typen. Akkordeon, Harp und Glockenspiel. Ein Blues beginnt. Tarantino prostet Morricone zu. Ganz großes Kopfkino. Sie halten das für pure Fiktion? Fragen sie Kaurismäki!
München
Aufwachen am Morgen kann eine Großtat sein.
Einer schreibt Geschichte, ein Anderer Einkaufszettel.
Einer steckt Ringe an Finger, ein Anderer unter die Augen.
Einer kocht Suppe, der Andere vor Wut.
Einer pfeift ein Lied, der Andere auf alles.
Der eine hört Musik, alle Anderen auch. Im besten Fall Tubbe.
Vielen Dank.
München
Wann wird Popmusik wirklich interessant? Immer dann, wenn mitten im Gewohnten und Vertrauten plötzlich Unerwartetes passiert. Das war bei den Beatles so, bei Bowie oder Kate Bush und das ist natürlich immer noch so, etwa bei Wilco und MGMT. Dabei ist es egal, ob man ein untypisches Instrument einsetzt, schräge Taktwechsel einbaut oder einen morbiden Text zu süßlicher Musik singt. Pop kann ein großer Abenteuerspielplatz sein, wo hinter jeder Ecke etwas neues wartet und auf dem zwischen Spiel und Ernst alle Gefühle wild durcheinander gewirbelt werden.
Auf diesem Spielplatz sind Dobré zuhause. Deshalb tauchen in ihrem Alternative-Folk, Sixties-Rock und Songwriter-Pop Piratenchöre oder Flaschenklaviere auf und deshalb lohnt es sich, hier und da genauer auf die ironischen und hintersinnigen Texte zu hören. Das alles funktioniert aber nur, weil Dobré die grundsätzlichen Pop-Tugenden beherzigen, sie kennen die Spielregeln auf ihrem Spielplatz. Ihr Songwriting ist vom allerfeinsten, die Melodien sind catchy, aber nie gewollt und die Rhythmusgruppe groovt auf eine charmante, rumpelnde Art. Doch am wichtigsten ist vielleicht: Dobré können bei allem Spaß am Spiel auch ernst.
All das hebt Dobré deutlich von der Masse ab, allerdings auf eine völlig natürliche und ungezwungene Art. Dass sie als Band ebenso natürlich gewachsen sind und sich noch aus Schultagen kennen, spielt sicher eine Rolle. In ihrer Heimatstadt München weiß man schon länger, dass Dobré etwas besonderes sind, im Frühjahr 2011 hat es sich schließlich noch weiter herumgesprochen: Dobré waren Teilnehmer von on3-startrampe, der Sendung für neue Bands des Bayerischen Rundfunks. Dabei konnten sie ihr erstes Musikvideo drehen. Zu ihrem Song „Wrong Road“ stolpern die darin in einem skurillen, alten Zug von einem seltsamen Ereignis zum nächsten. Ganz so als wäre der Zug ein Abenteuerspielplatz.
Angela Aux musste aus gesundheitlichen Gründen leider absagen! Wir versuchen, einen Ersatz zu finden!
München
Angela Aux macht Musik und das ist gut so, denn tanzen kann er schlechter als ein Schreibtisch. Neben diversen Radaukapellen (L'egojazz, Futurehausen, Aloa Input) widmet sich der passionierte Kleingärtner seiner Schrebergartensammlung im mittleren Westen und hört nichts als Jazz, Jazz, Jazz! Wenn man ihn fragen würde, welche Musik er am liebsten machen möchte, könnte er womöglich was antworten wie: "Irgendwas zwischen allem!". Dann pinkelt Angela Aux einen Regenbogen an die Wand und beginnt um seinen Schatten zu tanzen. Die Vögelein zwitschern und die Sternlein funkeln, egal ob man sie tagsüber sieht oder nicht. Alles ist in bester Ordnung und alle Ordnung ist unter Verschluss bestens aufgehoben denn Chaos regiert die Welt hervorragend.
Dachau
Orange Fizz, das sind neun leidenschaftliche Musiker um die beeindruckende Stimme von Conny Miller. Noch lange bevor sich die Welt der Musik in tausende Verästelungen verlor, lieferten Pioniere wie James Brown, Prince oder Quincy Jones die Grundlage für das, was uns heute antreibt. Der Funk.
Nach dem bevorstehenden Probe- und Studiowinter werden wir uns, bepackt mit unserem ersten Album, das gerade entsteht und natürlich einem Sack voll Liveerfahrung aus über 25 Auftritten in 2009, in die anstehende Saison aufmachen, um dem Publikum weitere Male drückenden Funk und atmosphärischen Soul auf die Ohren zu geben und den Funk ein weiteres Stück aus seiner Nische heben.
München
Kareem El Morr, wurde im November 1988 in München geboren. Bis heute lebt er dort und liebt die Stadt. Sein Sound ist schwer in Schubladen zu stecken. Von treibend – technoid, bis deep – experimentell jedoch immer mit seinem ganz eigenen Klang. 2009 gründete er zusammen mit Andreas Damaschun das Label „neoARTIG“, auf dem auch im August diesen Jahres sein erstes Release erscheinen wird. Von hier an steckt er seine komplette Energie in seine eigenen Produktionen, die er immer mit einer unglaublicher Detailverliebtheit weiter zu perfektionieren versucht. „Ein Track ist nie fertig“ antwortet er auf die Frage wie lange er braucht um eine Nummer zu produzieren. Im März 2011 bekommt er seine Residency im Münchner Chaca Chaca Club, wo mittlerweile auch seine Veranstaltungsreihe clubSABOTAGE, die er mit seinem guten Freund und Partner Daniel Fischer organisiert, residiert. Einmal im Monat wird dem Münchner Nachtleben hier ein wunderschönes Lineup geboten. An den Decks liebt er es das Publikum auf eine Reise mitzunehmen, Emotionen zu transportieren und sie nicht an ein Genre zu ketten. Für die Zukunft hat er sich noch einiges vorgenommen.
Weßling
MissMango ist eine Kurzform für "we miss mangos" und steht für ein Sehnsuchtsgefühl nach Sonne, Meer und Wärme. Dieses Gefühl wird bei Auftritten der Band rege verbreitet. Die Musik der Band MissMango berührt und bewegt im wörtlichen Sinne. Acoustic-Chillart nennt die Band ihren Sound: eine Mischung aus Singer/Songwriter-Pop, Soul, Latin mal versehen mit Jazz- und Funkelementen, dann wieder mit mitreißenden Reggae-Rhythmen.
Die Musik dreht sich um das Meer, seine Wellen, Wogen und Winde, und strahlt diese unbändige Fröhlichkeit aus, die oft wie das wahre Leben verbunden ist mit einem leichten Hauch von Melancholie.
München
A HOME. A HEART. WHATEVER. Das ist Indie, das ist Elektro-Pop, das ist Folk. Aber geht das denn zusammen? Die Antwort liefert das selbstbetitelte Debütalbum des Trios (Tobias Mecklinger, Marcus Schreiner und Florian Zabel) aus München, Weilheim und Augsburg.
Nach drei Jahren intensiver Arbeit gelang ein ausgesprochen vielseitiges und abwechslungsreiches Werk, das A HOME. A HEART. WHATEVER. vom Songwriting, Recording und Mastering bis zum Artwork in alleiniger Regie geschaffen haben.
Mal laden markante Beats, elektrische Gitarren und flirrende Synthesizer zum Tanzen ein. Mal verschmelzen zarte Streicher und eine zerbrechliche Mandoline zu perfekter Melancholie, ehe einen wuchtige Bläser wieder zurück auf den Boden bringen. An anderer Stelle zeigen sich A HOME. A HEART. WHATEVER. mit Banjo und Akustikgitarre im folkigen Gewand.
München
Fans, Freunde und das Internet über Edgar Wasser:
“wer ist das? was will der? warum soll ich mir das anhören?” – KBB (Selfmade Records-Forum, 15.03.2011, 16:12 Uhr)
“whack.” – Kapo (Selfmade Records-Forum, 15.03.2011, 16:23 Uhr)
“der glaubt auch die wahrheit gepachtet zu haben” – KBB (Selfmade Records-Forum, 15.03.2011, 16:27 Uhr)
“Habe ich das jetzt richtig verstanden: Du gibst mir Geld dafür, dass ich etwas Postives über deine Musik sage? Ok. Und wie viel? Was? (lacht laut) Und jetzt im ernst? Was? Das war dein Ernst? Verpiss dich!” – ******** (Splash!-V.I.P-Bereich. 10. 07. 2011)
“Sehr hurensohnhaftig whack.” - JanniXKillZone2 (YouTube.com)
“ich hasse deine beats” – 007aha1 (YouTube.com)
“übelst sinnfrei” – benni991 (YouTube.com)
“wann immer ich etwas über sie höre, muss ich weinen, weil sie so eine wunderbare seele war”* - liberty1211 (YouTube.com)
*Aussage bezieht sich auf nicht auf Edgar Wasser, sondern auf Mutter Teresa.
“(…) Alter, das ist TRUTHRAP!” – IchTrinkeSpranta (YouTube.com)
“TRUTHRAP? Eher Stillstand meiner Meinung nach (…)” – FreiZeitGeist23 (YouTube.com)
“Genial. Einfach nur genial. Auch auf menschlicher Ebene.” – E. Wasser
Salzburg
4 junge Musiker aus Salzburg, 2 Gitarren, Bass, Schlagzeug und Mikrophon - gewürzt mit einer ordentlichen Prise Kreativität. Mit dieser kunstvoll aufbereiteten Mischung schaffen Been Obscene, inspiriert von den Klängen des 70er-Jahre-, sowie Stonerals auch Alternative Rock, eine extrem abwechslungsreiche Atmosphäre. Treibende Riffs treffen auf melancholische Zwischenteile, klassischer 4/4-Takt auf komplexe Rhythmen und Arrangements. Ein mächtiges, aber gefühlvolles Auf und Ab, das immer wieder in wunderbar eingängigen Refrains seine Erlösung findet.
Fürstenfeldbruck
Was vor gut drei Jahren als eine kontinuierliche Jamsession begann, hat sich über zwei gewonnene Bandwettwerbe und zahlreiche Gigs in München und dem Umland zu einer festen Band entwickelt, die nun ihre Debüt-CD vorlegt: Tonwertkorrektur. Ein Trio, das mit Klavier, Bass und Schlagzeug sämtliche Hell- und Dunkelstufen in der Musik ausschöpft. Virtuos übertragen die Musiker dabei den Freigeist eines Bebops auf eine rockorientierte Musik, in der mal das Schlagzeug, mal der Bass, das Klavierspiel oder der Gesang zu dominieren scheint, derweil die anderen gleichberechtigt ihre Melodiebögen paraphrasieren, die Tempi wechseln und schließlich ihrerseits die Führung zu übernehmen scheinen. Und wie auch ein dreifüßiger Stuhl auf jedem beliebigen Untergrund kippfrei stehen kann, überzeugt auch dieses musikalische Dreibein ob seiner Selbstsicherheit, mit der es auch optisch auf der Bühne brilliert. Hier versteckt sich niemand hinter einer Show, hier steigern keine Publikumsanimationen den Unterhaltungswert, hier überlassen sich drei Individuen einzig einer gemeinsamen Musik, die sie für den Augenblick eint, und in der sie zu einem gemeinsamen Baumstamm wachsen, aus welchem wieder zahlreiche Verästelungen ausbrechen.
Berlin
Chicks on Speed, Die Fiesen Diven, Slits – sie alle just want to have fun und machen was sie wollen und dies mit sehr guter Mucke. Übertroffen werden sie alle nun von UhOh, die eine Art (sic!) Trash-female-Disco-Clash zelebrieren, der von unwiderstehlichen Grooves, Hooklines und Soundkurven lebt und insbesonder von der Sängerins Stimme - und eine absolut ganz und gar hedonistische Attitüde ausstrahlt. Insbesondere „Bridge“ ist mit einer unbeirrbaren Instrumentenbackground-Loopstrecke unentrinnbar und auf solchen anspruchsvollen Passagen finden die Gesangsspuren eine würdige Resonanzfläche. Auch der Anfang mit tickendem Schlagzeug zeigt das Zeug zum Smash-Hit auf. Es ist aber ausdrücklich auch das Artwork (der CD) mit Pauspapier, Zeichnungen, Beklebungen, Bestempelungen, Konfetti (!) und Lametta (!!!), was einem dieses Kleinod zum nie mehr abzugebenden Gadget für den postmodernen Haushalt macht. Dass die Musik dabei so derart gut ist, macht die Sache umso erfreulicher, nur schade, dass dieser positive Spuk nach 8 Minuten und 48 Sekunden vorbei ist. Gehört eigentlich auch auf kunterbuntes Vinyl. Wir freuen uns auf alles, was noch so kommt. Und wenn das mal von Mirwais produziert oder remixt wird, gibt es eh (uh oh ah) kein Halten mehr!
Wir freuen uns!














